Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på https://kundo.se/org/sverigesradio/
Streit um Vattenfall

Løseth übernimmt Vorstandsvorsitz

Update 12:47

Østein Løseth übernimmt den Vorstandsvorsitz des umstrittenen Energiekonzerns Vattenfall. Das teilte der Aufsichtsrat am Montag mit. Der 51-jährige Norweger leitet derzeit die niederländische Vattenfall-Tochter Nuon.

Die Kritik, die derzeit an dem Konzern geübt wird, wollte Løseth nicht kommentieren. „Nur so viel: Mir ist klar, dass sich Vattenfall in einer Vertrauenskrise befindet. Das müssen wir anpacken, und das werden wir tun. Hier und jetzt. Ich gehöre ja ab sofort der Vattenfall-Führung an.“ Weiter versprach der neue Vorstand sein Streben nach Rendite und eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien im Vattenfall-Konzern.
Løseth übernimmt die Nachfolge von Lars G. Josefsson, der in Pension geht. Bis zu seinem Amtsantritt im Sommer 2010 wird er sich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender in die Geschäfte einarbeiten.

Haftungserklärung umstritten
Vattenfall hatte die Bekanntgabe eines Nachfolgers für Josefsson um Monate vorgezogen, nachdem dieser ins Kreuzfeuer der Kritik geraten war. Stein des Anstoßes waren eine umfassende Haftungserklärung des Mutterkonzerns Vattenfall AB für die beiden norddeutschen Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel sowie Überlegungen, das schwedische Stromnetz zu verkaufen, um mit dem Erlös in britische Kernenergie zu investieren. Die schwedische Regierung hält die Übernahme der vollständigen Haftung zwar in der Sache für ordnungsgemäß, stellte jedoch in Frage, ob ein staatseigener schwedischer Betrieb angesichts solch großer Verantwortung ausländische Kernkraftwerke betreiben sollte.

KKW-Eigentum in Frage gestellt
„In ihrer Rolle als Eigentümerin muss sich die Regierung ja fragen, ob es sinnvoll ist, dass just Vattenfall in Deutschland Kernkraftwerke betreibt, wenn dies bedeutet, dass man im Prinzip mit der gesamten schwedischen Wasserkraft im Störfall dafür bürgt“, sagte der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Ola Alterå, im schwedischen Rundfunk. Man habe die Tragweite der eingegangenen Haftungsverpflichtung erst kürzlich verstanden, obgleich der entsprechende Vertrag bereits seit einem Jahr diskutiert wurde, hieß es.
Die Regierung macht ihre sozialdemokratischen Vorgänger unter Göran Persson für die entstandene Situation verantwortlich, unter deren Amtszeit in deutsche Kernkraft investiert wurde.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".