Rechnungshof kritisiert Strassenverkehrsbehörde

Kein Überblick über Straßenbau-Bedarf

Der staatliche Rechnungshof übt harsche Kritik an der Straßenverkehrsbehörde wegen großer Inkonsistenz der Beurteilungen über den Bedarf von Wartung und Unterhalt des Straßennetzes. Zum einen bemängelt der Rechnungshof das Fehlen einheitlicher Richtlinien für die Bedarfsbewertung. Somit kann der Bedarf nach Ausbesserungen von Straßen sich von Provinz zu Provinz deutlich unterscheiden. Zum zweiten und wichtiger kritisieren die Revisoren, dass einzelne Mitarbeiter den Bedarf an Nachbesserungsarbeiten für ein und denselben Straßenabschnitt deutlich unterschiedlich bewerten.

 „Der eine Mitarbeiter kann sagen, es kostet 4,5 Millionen Euro einen Straßenabschnitt zu warten, während der andere Mitarbeiter 9 Millionen Euro für nötig hält“, erklärt Revisor Petter Dahlin. Insgesamt habe die Straßenverkehrsbehörde keinen Überblick über den Ausbesserungsbedarf im ganzen Land und damit würden öffentliche Gelder in Millionenhöhe nicht optimal vergeben. Bei der vorigen Revision war der Rechnungshof bereits zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Seither habe sich die Situation jedoch nicht gebessert, so die Revisoren.

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