Gewerkschafter Glenn Bergström und Magnus Sundemo nach dem Treffen mit Geely
Volvo-Übernahme

Gewerkschafter trafen Geely

Gewerkschaftsvertreter beim Autohersteller Volvo sind nach einem Treffen mit dem chinesischen Kaufinteressenten Geely vorsichtig optimistisch. „Positiv war, dass man sagte, man wolle die Organisationsstruktur beibehalten, mit Werken in Olofström, Skövde, Floby, Göteborg sowie auch Produktion in Torslanda und Gent. Man sagte auch, die Entwicklungsabteilung verbleibe in Schweden und der Volvo-Hauptsitz in Göteborg“, erklärte Glenn Bergström, der die Metallarbeiter bei Volvo vertritt, nach dem Treffen in Göteborg, an dem acht Geely-Repräsentanten unter Führung des Unternehmensgründers Li Shu Fu und fünf schwedische Gewerkstafter teilnahmen. 

Kritisch äußerten sich die Gewerkschafter dazu, dass Geely keine Angaben zur Finanzierung einer eventuellen Übernahme machte. Zwar scheine ein Vertragsabschluss zwischen Ford und dem chinesische Unternehmen bevorzustehen, ganz sicher könne man jedoch nie sein, sagte der Vertreter der Ingenieure, Magnus Sundemo, unter Verweis auf den geplatzten Verkauf von Opel an Magna: „So lange die Tür noch nicht zugemacht wurde, ist weiter alles offen“, so Sundemo, der eine Übernahme durch das schwedsich geführte Konsortium Jakob favorisiert.

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