Bessere Betreuung für heimgekehrte Soldaten

Von gefährlichen Einsätzen heimgekehrte schwedische Soldaten sollen künftig besonders unterstützt werden. Das hat Verteidigungsminister Sten Tolgfors bestätigt. Mit einer entsprechenden Gesetzesvorlage sei im kommenden Februar zu rechnen, sagte Tolgfors der Nachrichtenagentur TT.

Der liberale Reichstagsabgeordnete Allan Widman hatte dem Verteidigungsminister im Herbst 2008 eine Untersuchung über die derzeitige Betreuung von Heimkehrern übergeben. Er hatte dabei auf die Tatsache verwiesen, dass mehr als jeder zehnte von einem Auslandseinsatz heimgekehrte schwedische Soldat an einer psychischen Störung leidet.

Die psychischen Belastungen für die Soldaten werden gegenwärtig vor allem im Zusammenhang mit dem Afghanistan-Einsatz diskutiert. Am Militäreinsatz der Vereinten Nationen in Afghanistan sind jetzt rund 500 Schweden beteiligt. Sie tun Dienst in der ISAF-Truppe, die unter Befehl der NATO steht. Bisher hatten die Schweden in Afghanistan zwei Todesopfer zu beklagen.

(Radio Schweden 23.11.2009)

(Radio Schweden 22.10.2009)