Nach Umweltskandal Doñana

Staat friert Millionen bei Boliden ein

Das schwedische Grubenunternehmen Boliden muss umgerechnet rund 150 Millionen Euro seines Betriebsvermögens einfrieren, um eventuelle Schadensregulierungen nach dem Umweltskandal in Spanien zu begleichen. Dies hat das Oberlandesgericht Svea laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Dagens Industri in Stockholm entschieden.

Ein spanisches Tochterunternehmen hatte die Grube betrieben, bei der vor elf Jahren ein Damm gebrochen war, und weite Teile des umliegenden Naturschutyparks Doñana mit Arsen vergiftet worden waren. Boliden wurde in einem Strafrechtsprozess freigesprochen. Das spanische Tochterunternehmen war wegen der hohen Sanierungskosten in Konkurs gegangen. Die Region Andalusien und der spanische Staat klagen jedoch wegen weiterer Sanierungskosten gegen Boliden.

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