In den Ställen kann es eng werden.
Schweineskandal

Farmen droht Überfüllung

Nach den Enthüllungen von Tierschützern über die Zustände in Schweinefarmen droht mancherorts Überfüllung im Schweinestall. Die Schlachthöfe verweigern seit voriger Woche die Annahme von Schweinen mehrerer wegen Tierquälerei angeprangerter Höfe. Einige Schlachtereien fordern von ihren Zulieferern Tierhaltungszertifikate. Daher drohen auf diesen Höfen katastrophale Zustände, erklärt Peter Johansson, Geschäftsführer von Dalsjöfors slakteri. „Mastschweine wachsen schnell. Man muss zusehen, die Ställe rasch zu leeren, sonst entstehen innerhalb einer Woche sozusagen neue Tierschutzprobleme.“

Ab kommendem Jahr hat der Verband der Schlachthöfe die Einführung eines unabhängigen Zertifizierungssystems für die Zulieferer angekündigt.

Unterdessen teilte der Vorsitzende des Branchenverbandes der Schweinezüchter, Lars Hultström, am Wochenende seinen Rücktritt mit. Hultsröm stellte außerdem seine Aufsichtsratsposten im Mutterkonzern der Schlachthofkette HK Scan, im schwedischen Bauernverband LRF und im Verein für Tiergesundheit zur Verfügung. Die Schweinefarm von Lars Hultström in Flen in Södermanland gehörte zu den Höfen, auf denen Tierschützer mit versteckten Kameras in den Ställen Kadaver und kranke Tiere dokumentiert hatten.  

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