Daheim viel kritisiert

Vattenfall setzt auf Gas

Der staatliche Energiekonzern Vattenfall will in Europa zunehmend ins Erdgasgeschäft einsteigen. Es gebe gute Gründe, vor allem aus wirtschaftlicher und Umwelt-Sicht, sich in den attraktiven Gasgeschäften zu engagieren, sagte Helmar Rendez, Strategie-Chef von Vattenfall, im Schwedischen Rundfunk.

Insbesondere sollen Gelder in den Bau von Gaskraftwerken investiert werden. Gaskraftwerke sind billiger zu betreiben als Kohlekraftwerke und verursachen einen geringeren Schadstoffausstoβ.

Im vergangenen Sommer hatte Vattenfall 49 Prozent derAnteile an dem niederländischen Energieunternehmen Nuon erworben und damit seinen Anteil an Gas-Energie gesteigert. Das Gas solle nicht mit der Kohle konkurrieren, so Rendez. Beim Bau neuer Kraftwerke sei Gas aber selbstverständlich attraktiv.

In Schweden selbst gilt die Anwendung von Naturgas aus umweltpolitischen Gründen sowie mit Blick auf die geplante deutsch-russische Gasleitung aus sicherheitspolitischen Gründen als sehr problematisch. Auch die viel kritisierten Kohlekraftwerke betreibt Vattenfall ausschlieβich auβerhalb Schwedens.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade ljud i menyn under Min lista