Weltklimakonferenz

Kritik an dänischer Polizei

Die Organisatoren der großen Demonstration anlässlich der Weltklimakonferenz in Kopenhagen haben scharfe Kritik am Verhalten der dänischen Polizei geübt. Im Schwedischen Rundfunk erklärte der Stockholmer Lokalpolitiker Mattias Bernhardsson, die Polizei habe überreagiert, als sie am Samstag annähernd 1.000 Demonstranten vorübergehend festnahm.

Die Demonstranten hätten dabei stundenlang auf dem kalten Boden sitzen müssen, obwohl die meisten von ihnen sich friedlich verhalten hatten, erklärte Bernhardsson. Ein Sprecher der dänischen Polizei erklärte, man habe Ausschreitungen vorbeugen wollen. Die meisten festgenommenen Demonstranten seien am frühen Sonntagmorgen wieder freigelassen worden. Bei der Kundgebung hatten einzelne Randalierer Fensterscheiben zerstört und Steine geworfen. Ein Polizist wurde durch einen Stein am Kopf verletzt.

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