Klimagipfel Kopenhagen

Reinfeldt nach Not-Sondergipfel: Situation „sehr schwierig“

Ein Not-Sondergipfel in der Nacht in Kopenhagen konnte offenbar keine Strategie zur Rettung des Klimaabkommens finden. An dem von der EU initiierten Treffen nahmen neben Staats- und Regierungschefs auch Minister verschiedener Länder teil, darunter US-Außenministerin Hillary Clinton.

Absicht war, einen vorlagefähigen Vorschlag für einen Vertragstext zu erarbeiten, der dem Plenum der 120 Staats- und Regierungschefs auf dem regulären Gipfeltreffen am heutigen Freitag vorgelegt werden kann. Angaben der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll der Vertragsvorschlag unter anderem eine Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens 2 Grad Celsius in diesem Jahrhundert enthalten, also das von den G20-Ländern im vergangenen Sommer gesteckte Ziel.

Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt sagte jedoch am morgen im schwedischen Fernsehen, ein fertiger Vorschlag werde den Regierungschefs nicht vorgelegt werden können, die Situation sei „sehr schwierig“. Reinfeldt wies deutlich Verantwortung zu: „Es ist keine Diskussion zwischen arm und reich. Es gibt eine Gruppe, die hier große Verantwortung trägt: Das sind schnell wachsende Industrieländer, die hohe Emissionen verursachen. Da gibt es eine Gruppe, die sich nicht konstruktiv verhält“, sagte Reinfeldt, der auch hinzufügte, die USA hätten bislang keine ausreichenden Maßnahmen beschlossen.

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