Thomas Quick im Gerichtssaal (Archivbild)
Justiz

Quick-Mordfälle werden neu untersucht

Sämtliche Mordfälle, in die der verurteilte Massenmörder Thomas Quick verwickelt gewesen sein soll, werden neu untersucht. Das teilte Oberstaatsanwalt Björn Ericsson der Nachrichtenagentur TT mit. Ericsson sagte, die Überprüfung der sieben Morde sowie der damit verbundenen Justizverfahren werden rund ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Dann werde man sehen, ob und welche Urteile revidiert werden müssten.

Am Donnerstag hatte das Oberlandesgericht Stockholm Quicks Revisionsantrag im Fall des 1988 in Dalarna ermordeten israelischen Touristen Yenon Levi stattgegeben. Dieser Prozess muss nun neu aufgelegt werden. Quick hatte in einem Fernsehinterview seine Geständnisse in den acht Fällen, in denen er des Mordes für schuldig befunden wurde, zurückgezogen.

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