Die Jagd sorgte vielerorts für Empörung
JAGD

Keine Voruntersuchung wegen Wolfsjagd

Die Voruntersuchung über im Zusammenhang mit der Wolfsjagd in der Provinz Dalarna am vergangenen Wochenende ist eingestellt worden. Das berichtet der Schwedische Rundfunk. Die Voruntersuchung hatte klären sollen, ob die Jäger mit der Überschreitung der Abschussquote gegen das Jagdgesetz verstoßen haben.

Bereits innerhalb weniger Stunden nach Beginn waren neun Wölfe geschossen worden. Die vorgegebene Quote hatte bei zehn Tieren gelegen. 

Wie der Rundfunk berichtet, hat die für Umweltkriminalität zuständige Staatsanwaltschaft in Stockholm nach dem Studium des belastenden Materials jetzt beschlossen, die Untersuchung einzustellen. Die von einer Privatperson eingebrachte Anzeige, wonach die Jagd einen Verstoß gegen den Artenschutz darstellte, ist ebenfalls abgeschrieben worden.

Erstmals seit 45 Jahren dürfen in Schweden seit dem Wochenende wieder Wölfe gejagt werden. Die Jagd hat im Lande und weit über Schwedens Grenzen hinaus massive Proteste unter anderem von Natur- und Umweltschützern ausgelöst.

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