Gesundheitswesen

Phenylketonurie-Patienten ohne Medikament

Einige Hundert Patienten, darunter viele Kinder, die an der Enzymmangelkrankheit Phenylketonurie leiden, müssen künftig ihre Medikamente selbst bezahlen. Die Behörde, die über die Subventionierung von Medikamenten entscheidet, hat beschlossen, das einzige zur Linderung dieser Krankheit zur Verfügung stehende Medikament künftig nicht mehr zu bezuschussen. „Die Herstellerfirma hat einen sehr viel höheren Preis verlangt als im Verhältnis zu der Wirkung angemessen ist“, erklärt Professor Rune Dahlquist von der Behörde. Das Medikament versetzt die Patienten, die durch die Krankheit extrem in ihrer Kost eingeschränkt sind, in die Lage, fast normal zu essen. Die Kosten für eine Jahresdosis betragen etwa 50 000 Euro. Die für die Gesundheitsversorgung zuständigen Provinzen erwägen nun, selbst die Kosten der Behandlung zu übernehmen.

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