Wolfsjagd

Erneute Zweifel an Gründen

Umweltminister Andreas Carlgren wird wegen seiner Entscheidung, 27 Wölfe aus genetischen Gründen zum Abschuss freizugeben, erneut kritisiert. Diese Begründung ergebe keinen Sinn, erklärte der Wolfsforscher Olof Liberg gegenüber dem schwedischen Rundfunk. Carlgren hatte die Jagd nach den Tieren damit gerechtfertigt, dass die genetische Grundlage des schwedischen Wolfsbestandes zu dünn sei. Liberg erklärte, dass es jedoch keine Anweisungen gegeben hätte, genetisch schlechtere Tiere abzuschießen. Eine Untersuchung hatte zuvor ergeben, dass die erlegten Tiere im Gegenteil alle bei bester Gesundheit waren.

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