Foto:Pekka Laakso/Scanpix
Arctic Sea

Geldstreit hinter der Entführung

Streitigkeiten um Geld lösten die Kaperung des Frachtschiffes Arctic Sea im vergangenen Sommer aus. Das vermutet nach Informationen des Schwedischen Rundfunks die mit den Ermittlungen beauftragte finnische Polizei.

Der Frachter, der unter finnischer Flagge fuhr, war im Besitz eines russischstämmigen Geschäftsmannes, der sich mittlerweile in die Schweiz abgesetzt haben soll. Der Mann habe Erpresseranrufe und eine Forderung über 1,5 Millionen Euro erhalten, vermutet die finnische Polizei. Der genaue Hintergrund sei jedoch weiter unklar und man habe den Reeder nicht verhören können, da er sich in die Schweiz abgesetzt hat.

Das Holzfrachtschiff Arctic Sea war von Finnland nach Algerien unterwegs, als es vor der schwedischen Ostseeinsel Öland gekapert wurde und erst Wochen später im Atlantik aufgebracht werden konnte.

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