1 av 2
Schwangerschaft - immer noch Diskriminierungsgrund
2 av 2
Katri Linna
Diskriminierung

Zahl der Anzeigen stieg drastisch

Die Zahl der Anzeigen wegen Diskriminierung schlug im vorigen Jahr neue Rekorde. Nach Statistik des Diskriminierungsombudsmannes stieg ihre Zahl um 50 Prozent. Deutlich sei die Zunahme der Anzeigen von Frauen, die aufgrund ihrer Schwangerschaft oder des nachfolgenden Erziehungsurlaubs ihren Arbeitsplatz verloren oder keine Anstellung erhielten. Häufig sei auch, dass Schwangere von Weiterbildungsmaßnahmen ausgeschlossen würden. 2009 gingen 177 Anzeigen Schwangerer ein, 24 Prozent mehr als im Jahr 2008.

Diskriminierungsombudsmann Katri Linna kommentierte, zwar steige die Zahl der Anzeigen in diesem Bereich, zugleich habe auch die Zahl der Erfolge für betroffene Frauen vor Gericht deutlich zugenommen.

Grund für den Anstieg ist nach Ansicht der Ombudsmann-Behörde, dass immer mehr Menschen von der Möglichkeit, Anzeige zu erstatten, Kenntnis haben.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".