Steuerflucht

Steuerabkommen gut fürs Gedächtnis

Mehrere im vorigen Jahr geschlossene Informationsverträge mit so genannten Steuerparadiesen haben Früchte getragen. Zwar darf Schweden auch mit diesen Verträgen nur im konkreten Verdachtsfall Information aus Ländern wie Jersey oder den Cayman-Inseln anfordern. Doch nachdem die Finanzämter in einigen Fällen mittels Kontrollen ausländischer Kreditkarten fündig geworden waren, haben sich rund 85 Schweden mit unversteuerten Vermögen in einem dieser Länder ihrer Pflichten erinnert und freiwillig Nachversteuerungsanträge gestellt.

Dadurch hat der schwedische Staat rund 270 Millionen Euro zusätzliche Steuereinnahmen verbuchen können. Der Vorteil der Selbstanzeige: Der Steuerpflichtige braucht die bei von den Behörden entdecktem Pfusch zu entrichtende Strafgebühr nicht zu zahlen.

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