Sozialdemokraten

Interne Debatte über Haushaltshilfen

In der sozialdemokratischen Partei zeichnet sich ein Konflikt über die Steuerbefreiung von Haushaltshilfen ab. Gegen den geltenden Parteitagsbeschluss, bei einem eventuellen Machtwechsel im kommenden Herbst die von der bürgerlichen Regierung eingeführte Steuerabsetzbarkeit von Haushaltshilfen wieder abzuschaffen, formiert sich Widerstand.

Eine Reihe Regionalverbände wollen die Steuererleichterungen zumindest so lange beibehalten, bis die von der Wirtschaftskrise verursachte Arbeitslosigkeit wieder abgeklungen ist. Andere fordern eine Beibehaltung unter veränderten Formen, sodass die Subventionen Bedürftigen, wie zum Beispiel Familien mit Kindern in denen beide Eltern wenig verdienen, zuteil werden.

Seit 2007 bezuschusst die Steuerbehörde Putzhilfen, Kinderbetreuer, Gartenhilfen und ähnliche kleine Haushaltsdienstleistungen mit, je nach Einkommen, bis zu 50 Prozent der Arbeitskosten. Absicht war in erster Linie, einen umfassenden Schwarzarbeitssektor in geregelte Arbeitsplätze umzuwandeln.

Die Grünen, die mit den Sozialdemokraten eine Koalition eingehen möchten, wollen die Steuererleichterungen zunächst ebenfalls beibehalten.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".