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Gut gefüttert?
LANDWIRTSCHAFT

Gift-Soja in schwedischem Tierfutter

In Schweden wächst die Kritik gegen den Import von Soja, das in Schweden als Tierfutter verwendet und in Brasilien unter Einsatz hoch giftiger, in Schweden verbotener Schädlingsbekämpfungsmittel angebaut wird.

Der Schwedische Rundfunk hatte am Wochenende von den Folgen der Sojaproduktion berichtet. Laut britischen Forschern erleiden nach dem Kontakt mit den Bekämpfungsmitteln 300.000 Menschen in Brasilien jährlich Vergiftungen.

Die schwedischen Importeure, darunter die Landwirtsvereinigung Lantmännen, hat sich nicht gegen die Verwendung der Gifte ausgesprochen. Die Gifte sorgten für niedrige Sojapreise und somit auch dafür, dass die Verbraucher Fleisch kostengünstig kaufen könnten, sagte Clas Johansson, verantwortlich für Nachhaltigkeitsarbeit bei Lantmännen. Die Organisation Swedwatch, die das Agieren schwedischer Firmen zumal in internationalem Zusammenhang bewertet, bezeichnete das Handeln der schwedischen Importeure als "verwerflich". "Dies ist ein Hoch-Risikobereich und die Firmen müssen Verantwortung zeigen", sagte Viveka Risberg von Swedwatch. Die Unternehmen sollten zertifiziertes Soja einkaufen, das ohne die hoch gefährlichen Giftstoffe produziert worden sei.

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