Nicht immer wird vor dem Bloggen das Gehirn aktiviert
SOZIALE MEDIEN

Debatte um bloggende Polizisten

Das Zentrale Polizeiamt Rikspolisstyrelsen will Empfehlungen für die Mitwirkung von Mitarbeitern in sozialen Medien wie in Blogs oder bei Facebook ausarbeiten. Das berichtet der Schwedische Rundfunk. Anlass sind mehrere Fälle, bei denen Polizeimitarbeiter in sozialen Medien Einzelheiten aus Ermittlungen bekannt gegeben hatten.

So hatte eine Polizistin in Jönköping in der vergangenen Woche auf ihrem Blog mitgeteilt, sie sei zur Aufklärung eines mutmaβlichen Mordes abkommandiert worden. Das Vorkommnis war zu diesem Zeitpunkt offiziell noch nicht als mutmaβlicher Mord klassifiziert worden. Anders Hagquist, Kommunikationschef beim Zentralen Polizeiamt, sagte im Schwedischen Rundfunk, man wolle den Mitarbeitern mit den Empfehlungen helfen, Einschätzungen zu treffen, was für die Veröffentlichung in sozialen Medien geeignet und nicht geeignet sei. Die Vermutung, die Polizei wolle auf diese Weise die Mitarbeiter kontrollieren, wies er zurück. Die Empfehlungen seien "ein Rat an jeden einzelnen, nachzudenken, bevor man etwas veröffentlicht". Die Meinungsfreiheit gelte "voll und ganz".

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