Flüchtlings-Spionage

China weist Verbindungen zurück

China weist alle Behauptungen zurück, man habe in Schweden chinesische Staatsbürger ausspioniert. Auf einer Pressekonferenz in Peking nannte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums die Anschuldigungen „nonsens“, meldet der Schwedische Rundfunk. Hintergrund ist der Fall eines 62-jährigen Schweden chinesischer Herkunft, der vom Amtsgericht Stockholm zu einer 16-monatigen Haftstrafe wegen unerlaubter nachrichtendienstlicher Tätigkeit verurteilt worden war. Der als Flüchtling nach Schweden gekommene Mann hatte Informationen über in Schweden lebende ehemalige Landsleute uigurischer Ethnizität an einen Kontaktmann bei der chinesischen Botschaft in Stockholm weitergegeben.

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