Das Schild war in drei Teile zerteilt aufgefunden worden
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Verdächtiger Schwede wird ausgeliefert

Der wegen Anstiftung zum Diebstahl des Eingangsschildes der Konzentrationslager-Gedenkstätte Auschwitz verdächtigte Schwede wird an Polen ausgeliefert. Das Stockholmer Amtsgericht gab am Donnerstag einem entsprechenden Antrag der polnischen Behörden statt. Die Auslieferung soll innerhalb von zehn Tagen erfolgen und der Mann bleibt bis dahin in Haft.

Dem 35-jährigen ehemaligen Neo-Nazi wird zur Last gelegt, fünf polnische Staatsbürger zum Diebstahl des Schildes mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ aufgefordert zu haben. Das Schild war am 18. Dezember entwendet worden. Fünf Männer wurden kurz darauf festgenommen. Der Schwede bestreitet die Vorwürfe, gibt allerdings zu, Kenntnis von den Diebstahlsplänen gehabt zu haben.

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