Ein brasilianischer Soldat inspiziert eine Waffe
Sipri-Bericht

Neues Wettrüsten

Trotz weltweiter Wirtschaftskrise steigt der Waffenhandel sprunghaft. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri schreibt in seinem jüngsten Waffenexportbericht, der internationale Waffenhandel habe in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent zugenommen. Bestellungen und Lieferungen von „potenziell destabilisierenden Waffensystemen“ seien an Länder in Südostasien um mehrere Hundert Prozent und an südamerikanische Länder um etwa 150 Prozent gestiegen. Sipri macht im Zusammenhang mit Waffenkäufen ein „Wettkampfverhalten“ zwischen Ländern aus und warnt vor einer neuen Art des Wettrüstens. Zu den Käufern gehörten einerseits reiche Ölstaaten, aber auch viele arme Länder hätten ihre Investitionen in Waffen drastisch gesteigert.  

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