Wird zur Kasse gebeten: Karolinska Universitätskrankenhaus
GESUNDHEITSWESEN

Krankenhaus muss Strafe zahlen

Wegen fortgesetzter Gefährdung der Sicherheit der Patienten muss das renommierte Karolinska Universitätskrankenhaus in Stockholm umgerechnet 50.000 Euro Strafe zahlen. Das hat das Zentralamt für Gesundheits- und Sozialwesen verfügt.

Bei mehreren unangemeldeten Inspektionen hatte das Amt in jüngster Vergangenheit angemerkt, dass die Überbelegung in dem Krankenhaus die Sicherheit der Patienten gefährde. Die Inspektorin Ann Fagerlind sagte im Schwedischen Rundfunk: „Es gibt noch immer viele Mängel, das betrifft die Stärke des medizinischen Personals, Räumlichkeiten und Ausrüstung. Schwer kranke Patienten lagen zum Beispiel in überbelegten Räumen, der überzählige hatte an seinem Bett keine Klingel und konnte sich also bei Bedarf nicht melden.“ Probleme mit Überbelegungen gebe es in vielen Krankenhäusern, räumten Repräsentanten des Amtes ein. Sie seien vielfach bereits Normalzustand, brächten aber viele Risiken mit sich. So fördere Überbelegung die Verbreitung der gefürchteten multiresistenten Bakterien.

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