Parteichef Jimmie Åkesson
REICHSTAGSWAHLEN

Schwedendemokraten umwerben Rentner

Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten wollen sich im Wahlkampf vor allem für eine Begrenzung der Immigration, härtere Strafen für Kriminelle sowie bessere Bedingungen für Rentner einsetzen. So soll die Steuerlast für Rentner in einem ersten Schritt um insgesamt umgerechnet 1,3 Milliarden Euro gesenkt werden.

Im Schwedischen Rundfunk sagte der Parteivorsitzende Jimmie Åkesson, die entsprechenden finanziellen Voraussetzungen wolle man unter anderem mit einer "verantwortungsvolleren Einwanderungspolitik" schaffen. Die Immigration soll laut den Schwedendemokraten auf das Niveau von Finnland und Dänemark begrenzt werden. Beide Länder nahmen 2008 zehnmal weniger Asylsuchende als Schweden auf.

In mehreren Meinungsumfragen haben die Schwedendemokraten in jüngster Zeit mehr als vier Prozent der Wählersympathien erreicht. Ein Stimmenanteil von vier Prozent ist für den Einzug in den Reichstag notwendig.

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