Die Eigentümerdirektive gibt die geschäftliche Ausrichtung des Staatsunternehmens an
Vattenfall

Kritik an neuer Eigentümerdirektive

Die sozialdemokratische Opposition übt Kritik an der neuen Eigentümerdirektive für den staatlichen Energieversorger Vattenfall. Das am Montag von Wirtschaftsministerin Maud Olofsson vorgelegte Dokument sei undeutlich. Die eigentliche Ausrichtung der Geschäfte bleibe damit Vattenfall selbst überlassen. Die Direktive betone zu stark Gewinninteressen und die Umweltgesichtspunkte seien abgeschwächt, kritisierte der Energiepolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Tomas Enroth:

„Der Ausgangspunkt muss doch sein, dass Nachhaltigkeit und Rentabilität durch deutliche Investitionen in erneuerbare Energien erzielt werden und dass Vattenfall in Schweden und Europa führend sein soll“, sagte Enroth. Im Unterschied zur bisherigen Direktive von 2005 wurde die führende Stellung Vattenfalls in Schweden umformuliert in eine allgemein führende Stellung, da das Unternehmen den Großteil seines Umsatzes außerhalb Schwedens macht. Vattenfall-Aufsichtsratsvorsitzender Lars Westerberg wies die Kritik zurück. Ganz im Gegenteil, sagte er:  „Die Direktive ist wesentlich deutlicher. Je weniger Raum für Interpretationen, desto deutlicher die Direktive, desto besser.“

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