Wahlkampf

Opposition verspricht Milliarden für die Bahn

Die rot-grüne Opposition will umgerechnet 12,5 Milliarden Euro in den Schienenverkehr investieren. Das versprachen die Vorsitzenden der drei Parteien für den Fall eines Wahlsieges im September. „Das wäre ein historischer Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs. Sowohl die Linken und die Grünen als auch wir möchten einen stärkeren öffentlichen Nahverkehr und überhaupt eine sehr viel modernere und effizientere Bahn in Schweden sehen“, sagte die Vorsitzende der Sozialdemokraten, Mona Sahlin.

Geplant sind unter anderem Schnellbahnstrecken zwischen Stockholm und Linköping sowie zwischen Göteborg und Borås an der Westküste. Hinzu kommt ein zweigleisiger Ausbau der Küstenstrecke Gävle – Sundsvall. Trotz des Fokus auf den Bahnverkehr will die Opposition den Ausbau des Straßennetzes im gleichen Umfang angehen, wie die Regierung. Die zusätzlich benötigten Gelder sollen durch langfristige Neuverschuldungen des Staates aufgebracht werden, 5,4 Milliarden im Laufe der nächsten zehn Jahre. Zusätzlich sollen weitere Straßenbenutzungsgebühren, zum Beispiel auf der Ringautobahn Essingeleden bei Stockholm, und eine Maut für schwere Lastwagen, zur teilweisen Deckung der Kosten eingeführt werden.

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