Veruntreuungsskandal

Fünf Jahre Haft für Rotkreuzchef gefordert

Im Prozess gegen den wegen schweren Betrugs angeklagten ehemaligen Rotkreuzchef hat die Staatsanwaltschaft eine fünfjährige Gefängnisstrafe gefordert.

In seinem Schlussplädoyer im Stockholmer Amtsgericht machte der Staatsanwalt deutlich, dass sich der ehemalige Rotkreuzchef der Veruntreuung von umgerechnet 770.000 Euro vom Roten Kreuz sowie der Krebshilfe schuldig gemacht habe. Das Verhalten des Angeklagten sei rücksichtslos und böswillig gewesen.

Für die beiden angeklagten Lieferanten forderte der Staatsanwalt zweieinhalb und anderthalb Jahre Haft. Sie sollen über einen Zeitraum von neun Jahren fingierte Rechnungen ausgestellt haben. Die beiden Männer bestreiten die Vorwürfe. Der Hauptangeklagte dagegen gab während der Verhandlungen einen Großteil seiner Schuld zu, weshalb sein Anwalt ein milderes Strafmaß forderte.

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