Artenschutz

Liste bedrohter Arten wird länger

Der Bestand von immer mehr schwedischen Tieren, Pflanzen und Pilzen ist bedroht. Das geht aus der neuen Roten Liste der schwedischen Artenschutzbank hervor. Demnach stieg der Anteil der bedrohten Arten innerhalb der vergangenen fünf Jahre von 19,3 Prozent auf 19,8 Prozent.

Diese Veränderung sei zwar klein, so ein Verantwortlicher der Artenschutzbank gegenüber der Nachrichtenagentur TT. Dennoch sei die verlängerte Liste ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die biologische Vielfalt abnehme. Besonders schlecht geht es den Meeresorganismen.

Neu auf der Roten Liste der bedrohten Arten sind Seehase, Weißling und Quappe, deren Zahl seit der letzten Messung deutlich zurückgegangen ist. Als akut bedroht gelten nunmehr Aal und Dornhai. Die Situation der Waldorganismen ist unverändert. Zur Roten Liste hinzugekommen sind Esche und Ulme.

Verbessert hat sich die Lage dagegen für Schwedens Raubtiere. Weiter konnten einige Süßwasserfische und Amphibien von der Liste gestrichen werden.

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