RAUBTIERE

Jägerverband mahnt Dialog an

Angesichts aktueller Meldungen über die illegale Jagd auf Wölfe hat der Schwedische Jägerverband einen Dialog angemahnt. In einer Pressemitteilung des Verbandes heiβt es, man werde in den Gebieten, in denen Wölfe leben, Treffen zwischen Jägern und der Polizei sowie Angestellten im Verwaltungsapparat organisieren. Es gelte, deutlich zu machen, dass die Jäger demokratisch gefassten Beschlüssen Folge zu leisten hätten.

Der Verband begrüβt ausdrücklich die von der bürgerlichen Regierung initiierte neue Raubtierpolitik, wonach Beschlüsse zunehmend dezentralisiert vor Ort getroffen werden. Die neue Politik dürfe nicht von ein paar Wilderern zunichte gemacht werden, so die Pressemitteilung.

Nach aktuellen Medienberichten ist jeder zweite Beamte, der mit Raubtierfragen arbeitet, bereits bedroht oder belästigt worden. Morddrohungen und aufgeschlitzte Autoreifen stehen demnach auf der Tagesordnung. Wie das Schwedische Fernsehen kürzlich berichtet hatte, existiert in Schweden eine Gruppe von Wolf-Hassern, die mit Hilfe von vergiftetem Fleisch und Fallen systematisch an der Ausrottung der schwedischen Wölfe arbeitet. Nach Angaben der Wilderer gibt es Anhänger der Gruppierung in allen Regionen, in denen die Lizenzjagd auf Wölfe zugelassen ist.

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