Arbeitsvermittlung

Kritik wegen Ineffizienz

Der Arbeitgeberverband Svenskt Näringsliv übt harsche Kritik an der staatlichen Arbeitsvermittlung. Im Durchschnitt vermittele jeder Jobvermittler nur eine Festanstellung pro Monat, damit seien die Kosten für den Service viel zu hoch, sagte der Svenskt-Näringsliv-Chefökonom Stefan Fölster, der mehr Konkurrenz forderte:

„In der Regel sind private Jobvermittlungen sehr viel effektiver. Die Arbeitsvermittler dort haben engen Kontakt zu den Unternehmen und können manchesmal selbst Vorschläge machen, welche Arbeitskräfte ein Unternehmen braucht. Auf diese Weise schaffen sie neue Arbeitsplätze.“ Die staatlichen Arbeitsvermittler seien zu passiv, meint der Verband.

Seit 2003, als die staatlichen Revisoren die Vermittlung für zu niedrige Effizienz kritisiert hatte, hat sich laut Svenskt Näringsliv nichts gebessert. Die Vermittlung gibt als Erklärung für die niedrige Effizienz an, man kümmere sich vorrangig um schwer vermittelbare Arbeitssuchende.