Einwanderung

Schweden aufnahmefreudiger

Die Grundeinstellung der Schweden gegenüber Einwanderung ist positiver geworden. Während im Jahr 1993 52 Prozent der Befragten einer Studie angaben, es lebten zu viele Einwanderer im Lande, gaben im vorigen Jahr nur noch 36 Prozent diese Antwort. Das geht aus einer Studie des gesellschaftspolitischen SOM-Insititus in Göteborg hervor.

Während sich vor 17 Jahren noch 63 Prozent dafür aussprachen, weniger Flüchtlinge aufzunehmen, waren es im vorigen Jahr nur noch 45 Prozent. Befragt wurden 9000 Personen in ganz Schweden.

Unterdessen haben die 26 Städte und Gemeinden der Region Stockholm sämtlich beschlossen, mehr jugendliche Flüchtlinge aufzunehmen als bisher. Somit können in Zukunft rund ein Drittel aller Asylsuchenden unter 18 Jahren im Großraum Stockholm aufgenommen werden.