Rechnungshof kritisiert Polizeiarbeit

Die schwedische Polizei arbeitet mangelhaft bei der Bekämpfung von geringeren Verbrechen wie Wohnungseinbrüchen, kleiner Drogenvergehen oder Misshandlungen. Dies geht aus einem am Mittwoch vom Rechnungshof in Stockholm vorgelegten Bericht hervor. Demnach habe die Polizei eigene Beschlüsse zur Verbesserung ihrer Arbeit nicht in die Tat umgesetzt. Außerdem seien die Vorgaben von Politik und Verwaltung mangelhaft, so der Rechnungshof. Der Verfasser des Berichtes, der Professor für Kriminologie Jerzy Sarnecki, empfiehlt der Polizei, sich darauf zu konzentrieren, wie die Arbeit auf lange Sicht effektiver gestaltet werden könne.