Außer Reichweite für schwedische Spieler
Fussball-WM

Anpfiff in Südafrika – Schweden für Dänemark

Auch wenn die schwedische Nationalelf die Qualifikation zur Fußball-WM nicht geschafft hat, ist Schweden immerhin in Form von zwei Nationaltrainern und einem Schiedsrichter vertreten. Schwedens langjähriger Nationaltrainer Lars Lagerbäck hat für fünf Monate bei Nigeria unterschrieben und Sven-Göran „Svennis“ Eriksson soll nach seinem Rauswurf als Nationaltrainer Englands und Mexikos nun die Elfenbeinküste nach vorn bringen.

Mit Martin Hansson schickt Schweden seinen international am meisten geschätzten Schiedsrichter nach Südafrika – allerdings nur auf die Reservebank.

Zum ersten Mal seit 1998 ist Schweden nicht bei einem großen Fußballturnier vertreten. Zwischen 2000 und 2008 qualifizierte sich die schwedische Elf unter Lars Lagerbäck direkt für sowohl Europa- wie auch Weltmeisterschaft. Nachdem es Schweden bei der WM-Qualifikation hinter Dänemark und Portugal nur auf einen dritten Platz in seiner Gruppe schaffte, war Lagerbäck zurückgetreten.

Schweden wollen Dänemark als Sieger sehen

Der Nachbarschaftsliebe dürfte es geschuldet sein, dass die Schweden in der Mehrzahl nun statt der eigenen Mannschaft Dänemark anfeuern werden. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Synovate zufolge ist fast jeder fünfte Schwede für die südlichen Nachbarn. Den zweiten Platz der Fansympathien teilen sich Brasilien und England. Immerhin noch vier Prozent der Befragten sind für einen Sieg des Teams von Jogi Löw. Dass Nigeria und die Elfenbeinküste schwedische Trainer haben, machte sich in der Umfrage nicht bemerkbar. Nur rund ein Prozent der Befragten gab an, einem der beiden afrikanischen Teams vor dem Fernseher zuzujubeln.

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