Afghanistaneinsatz

Schwedische Soldaten kommen nicht vor Gericht

Schwedens Internationale Staatsanwaltschaft legt die Ermittlungen gegen mehrere schwedische Soldaten nieder, die an einem tödlichen Schusswechsel in Afghanistan beteiligt waren.

Im Februar kamen zwei schwedische Offiziere und ein einheimischer Übersetzer in der Nähe des schwedischen Hauptquartiers in Afghanistan ums Leben, nachdem ein afghanischer Mann das Feuer auf ihre Gruppe eröffnet hatte. Die Ermittlungen waren Hinweisen nachgegangen, dass die tödlichen Kugeln möglicherweise bei dem Schusswechsel aus schwedischen Waffen abgefeuert worden waren.

Rund 500 Schweden sind am Militäreinsatz der Vereinten Nationen in Afghanistan beteiligt. Sie tun in der ISAF-Truppe Dienst, die unter Nato-Befehl steht.