Die rechte Seite des Zuges wurde völlig aufgerissen.
Bahnverkehr

Zugunglück bei Linköping

Aktualisiert 16:10

Bei einem Zugunglück wurden zwischen Norrköping und Linköping in der Provinz Östergötland am Sonntagabend 18 Menschen zum Teil schwer verletzt. Ein Schnellzug des Typs X2000 streifte an einer Gleisbaustelle ein arbeitendes Baufahrzeug, dessen Kran die Seitenpartie aller sechs Waggons aufriss. An Bord des Abendzugs von Stockholm nach Malmö befanden sich 244 Passagiere.

Nach ärztlicher Versorgung wurde der Großteil der Reisenden mit Bussen an ihr Ziel weiterbefördert.

Über die genauen Ursachen des Unfalls ist bislang nichts bekannt. Seit Montagmorgen untersucht die staatliche Havariekommission den Unfallort. Die Ermittler fotografieren und filmen den Unfallort und die beteiligten Fahrzeuge. Außerdem werden Zeugen verhört. Neben der Havarie-Untersuchung laufen außerdem auch reguläre Ermittlungen der Polizei.

Die betroffene Teilstrecke bleibt nach Angaben der Behörden bis mindestens Dienstag Vormittag gesperrt. Die Schwedischen Staatsbahnen teilten mit, der Schnellzugverkehr werde über mittelschwedische Nebenstrecken umgeleitet. Für die Schnellzugverbindung zwischen Stockholm und Malmö ist mit einer halben bis einer Stunde Verspätung zu rechnen.

Zusätzlich zu den aus dem Zugunglück resultierenden Verspätungen verursachte ein Kabelbrand in einem Stellwerk im Stockholmer Berufsverkehr am Morgen weitere umfassende Zugverspätungen.

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