PRIVATÖKONOMIE

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Die Zahl junger Erwachsener, die vergleichsweise lange im elterlichen Haushalt wohnen, ist in den vergangenen drei Jahren gestiegen. Dies geht aus einer Untersuchung des Bankunternehmens Nordea unter 1000 jungen Menschen im Alter von 18 bis 21 Jahren hervor.

Demnach wohnen derzeit 25 Prozent der Befragten noch im Elternhaus, während es vor drei Jahren nur 20 Prozent waren. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass mittlerweile mehr junge Menschen, 13 Prozent der befragten, weder studieren noch arbeiten. Vor drei Jahren lag dieser Anteil bei 10 Prozent. Als wichtige Ursache der Situation gilt die Verschlechterung der ökonomischen Lage vieler junger Menschen. Innerhalb der Europäischen Union gehört Schweden zu den Ländern mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit. Aufgrund der katastrophalen Lage auf dem Wohnungsmarkt in den Grosstädten müssen zudem viele jungen Menschen den Traum von der eigenen Wohnung lange aufschieben.

 (Radio Schweden 27.7.2010)

 (Radio Schweden 22.7. 2010)