"Ich kandidiere für Rot-Grün, für keinen anderen". Kandidat Kent Härstedt auf die Frage, ob er von den Schwedendemokraten gewählt werden möchte.
Wahl des Parlamentspräsidenten

Rot-Grün nominiert eigenen Kandidaten

Das rot-grüne Bündnis hat sich auf den Reichstagsabgeordneten Kent Härstedt als Kandidaten für das Amt des Parlamentspräsidenten geeinigt. Härstedt tritt bei der Wahl am kommenden Montag gegen den derzeitigen Amtsinhaber Per Westerberg an, der von der bürgerlichen Koalition erneut nominiert wurde. Somit wird die Entscheidung bei den Schwedendemokraten liegen, da keiner der Blöcke eine Mehrheit erlangt.

Sozialdemokratenchefin Mona Sahlin sagte vor der Presse, sie halte daran fest, dass sich ihre Partei niemals von den Schwedendemokraten abhängig machen werde, dies bedeute jedoch nicht, dass man darauf Rücksicht nehmen müsse, wie die rechtspopulistische Partei bei Abstimmungen stimme.

Sollte Härstedt bei der Wahl unterliegen, nominieren die Sozialdemokraten die Abgeordnete Susanne Eberstein als Kandidatin für den Stellvertreterposten. Um den zweiten Stellvertretersitz bewerben sich der Grüne Ulf Holm und ein Abgeordneter der Schwedendemokraten. Die Liberalen erheben Anspruch auf den vierten Sitz im Reichstagspräsidium.

Die Wahl wird am Montag unmittelbar nach der feierlichen Eröffnung des neu gewählten Reichstages durchgeführt.

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