Foto: Röda Korset
Einwanderungspolitik

Rotes Kreuz kritisiert Begrenzung des Familiennachzugs

Das Rote Kreuz kritisiert die neue Praxis der Migrationsbehörde, derzufolge der Nachzug von Angehörigen nur bewilligt wird, wenn die Familienmitglieder gültige Pässe vorweisen können.

Aufgrund der neuen Regeln hat der Nachzug von Kindern von anerkannten Flüchtlingen aus Somalia so gut wie aufgehört. Obgleich in vielen Fällen außer Frage steht, dass die Nachzugswilligen direkt verwandt mit dem Flüchtling sind, erhalten sie keine Aufenthaltserlaubnis, weil Schweden seit 1991 somalische Pässe nicht anerkennt. Ein Sprecher des Roten Kreuzes sagte, die Praxis führe nicht nur zu psychischen Problemen bei den Angehörigen, sondern auch bei den Flüchtlingen mit Aufenthaltserlaubnis. Ihre Integration werde durch die psychische Belastung unmöglich gemacht.

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