Regelmäßige Blutdruckkontrolle ist nur ein Teil der notwendigen Nachbehandlung bei Infarkt
Gesundheitswesen

Infarktpatienten leben gefährlich

Tausende Herzinfarktpatienten laufen Gefahr, einen zweiten Infarkt zu bekommen. Grund dafür seien Mängel in der Nachbehandlung, kritisiert ein heute veröffentlichter Bericht des unabhängigen Herz-Lungen-Fonds.

Ein Drittel der Patienten habe ein Jahr nach dem Infarkt zu hohe Kolesterolwerte und zu hohen Blutdruck, 60 Prozent machten sich zu wenig Bewegung, heißt es in dem Bericht. Grund hierfür sind laut dem Vorsitzenden des Fonds, Jan Nilsson, Mängel in der Nachbehandlung. Schwedens Krankenhäuser überwachten die Medikamentierung nicht ausreichend und ermunterten die Patienten zu wenig zu Veränderungen im Lebensstil. Beispielsweise würden kaum Trainingsprogramme angeboten.

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