Auftrag gefährlicher als vorgegeben? Schwedische ISAF-Soldaten untersuchen ein ausgebranntes Auto.
Afghanistaneinsatz

Streitkräfte analysieren Informationsstrategie

Die schwedischen Streitkräfte wollen die in einem Zeitungsartikel vorgebrachte Kritik an ihrer Information über die Situation der schwedischen Truppen in Afghanistan genau untersuchen. Das gab der Informationsdirektor der Streitkräfte, Erik Lagersten, bekannt. Lagersten wies zugleich erneut scharf zurück, die Militärführung versuche absichtlich zu verdunkeln, dass schwedische Truppen in den vergangenen Monaten verstärkt in Feuergefechte verwickelt gewesen seien.

Man bemühe sich, die Ereignisse zügig und korrekt zu beschreiben, sage Lagergren, räumte aber ein, dass die Formulierungen zuweilen fragmentarisch seien.

Mitglieder des Verteidigungsausschusses im Reichstag gaben an, man sei bislang nicht offiziell von den Streitkräften über eine Verschärfung der Lage in Afghanistan informiert worden.

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