Das Karolinska

Notversorgung von Anna Lindh wird nachträglich geprüft

Eine internationale Expertenkommission soll die ärztliche Versorgung der im September 2003 bei einem Attentat verletzten und kurz darauf gestorbenen Außenministerin Anna Lindh nachträglich untersuchen. Das beschloss am Mittwoch die für das Gesundheitswesen zuständige Sozialbehörde.

Ein Sprecher sagte in Stockholm, normalerweise würden nur Fälle geprüft, die nicht länger als zwei Jahre zurücklägen. Im Fall Anna Lindh bestehe jedoch hohes Interesse an der Klärung der Frage, wie die medizinische Versorgung der Ministerin nachträglich zu bewerten sei.

Das Karolinska-Krankenhaus, in das die Schwerverletzte eingeliefert worden war, hatte kürzlich durch eine Selbstanzeige eine neue Untersuchung veranlasst, nachdem Spekulationen kursierten, Anna Lindh hätte möglicherweise gerettet werden können.

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