Nicht ganz zufrieden - Birgitta Ohlsson
EU-Politik

Lob und Kritik für Mutterschutz-Beschluss

Die schwedische EU-Ministerin Birgitta Ohlsson hat den Beschluss des Europäischen Parlaments in Straβburg über die Verlängerung der Mutterschutzzeiten begrüβt, gleichzeitig aber auch Kritik geäuβert. Ohlsson sagte in Stockholm, die Verlängerung auf 20 Wochen sei ein Schritt in die richtige Richtung, doch sei es nicht akzeptabel, dass Frauen gezwungen würden, nach der Kindesgeburt sechs Wochen lang zu Hause zu bleiben. Wörtlich sagte die Ministerin: “Das kann Frauen daran hindern, Machtpositionen zu erobern.“

In Schweden können sich beide Eltern den Schutzurlaub von maximal 16 Monaten teilen. Der Straβburger Beschluss ist nicht bindend. Einige EU-Länder wollen die Umsetzung mit der Begründung verweigern, die Neuregelung koste Milliarden.

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