Mona Sahlin sprach allein mit Reinfeldt und Bildt, Foto: Fredrik Sandberg / SCANPIX
Zuversicht in der Afghanistanfrage

Sahlin: Gemeinsame Lösung möglich

Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt und Außenminister Carl Bildt haben am Mittag eine gemeinsame Afghanistanpolitik mit der Oppositionsführerin Mona Sahlin diskutiert. Nach dem eine Stunde währenden Gespräch zeigte sich Sahlin zufrieden und sagte, sie sei zuversichtlich, dass eine Übereinkunft der sieben etablierten Reichstagsparteien zum weiteren Einsatz in Afghanistan erzielt werden könne.

Reinfeldt bestätigte dies. Es gebe „Ansätze“ für weitere Diskussionen. Über konkrete Gesprächsinhalte wurde nichts bekannt. In der nächsten Woche sollen weitere Treffen stattfinden.

Sahlin hatte das rot-grüne Koalitionsbündnis aus Sozialdemokraten, Grünen und Linkspartei allein vertreten. Die Gesprächseinladung hatte zwei Personen gegolten, da die bürgerliche Koalition nach Möglichkeit die Linkspartei außen vor halten will, weil diese einen sofortigen Truppenabzug fordert. Um zu markieren, dass die Regierung mit drei Oppositionsparteien zu tun hat, hatte kein Vertreter der Grünen an dem Gespräch teilgenommen, sondern Sahlin hatte das offizielle Mandat, die gesamte Opposition zu vertreten.

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