Immer mehr Kinder und Jugendliche unter 18 sehen die Konsumgesellschaft nur von außen
Soziale Chancen

Immer mehr Kinder in relativer Armut

Immer mehr Kinder in Schweden leben in relativer Armut. Laut Statistik der Sozialbehörde ist die Zahl der Kinder in Haushalten, die langfristig auf Sozialhilfe angewiesen sind, seit 2006 um ein Viertel gestiegen. Während Studien in früheren Jahren zeigten, dass in diesen Haushalten oft Drogen- und Alkoholprobleme oder psychische Krankheit vorkamen, ist der vorrangige Grund für die Armut nun Arbeitslosigkeit eines oder beider Elternteile. Nach Ansicht von Experten wirkt sich die Armut auf die langfristigen Erfolgschancen der Kinder in ihrem weiteren Leben aus. Sie brächten oft ein schlechteres Kontaktnetz mit, was ihre Erfolgsaussichten sowohl in der Schule als auch beim Einstieg in den Arbeitsmarkt schmälere, so Anneli Sjöberg die die Problematik in einem Stockholmer Vorort untersucht hat.

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