Ältere Menschen verbringen die Sommermonate oft in ihren Ferienhäusern. Vor allem die Küstengemeinden wehren sich, für ältere Sommergäste Pflegedienste zahlen zu müssen. Das soll nun geändert werden
Soziale Fürsorge

Heimatgemeinden sollen Kosten für kurzfristige Pflege andernorts übernehmen

Die für Kinder und ältere Mitbürger zuständige Ministerin, Maria Larsson, will die Verantwortlichkeiten für Unterstützungsmaßnahmen für Ältere und andere hilfebedürftige Gruppen, die sich kurzzeitig außerhalb ihrer Heimatkommune aufhalten, neu regeln. Bislang ist die Rechtslage unklar, was dazu geführt hat, dass sich Gemeinden gegenseitig die finanzielle Verantwortung zugeschoben haben, wenn beispielsweise ältere Menschen die Sommermonate in ihren Ferienhäusern verbringen und dort zeitweise die mobilen Pflegedienste in Anspruch nehmen möchten. Nach Ansicht der Ministerin soll die Heimatkommune die Kosten für die zeitweilige Hilfe übernehmen. Diese Regelung soll unter anderem auch für Nicht-Sesshafte gelten, die sich häufig in die Großstädte begeben, wenn sie in ihrer Heimatgemeinde nicht ausreichend Hilfe erhalten.

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