Sämtliche in den Diebstahl dieses Schildes verwickelte Täter sind angeklagt oder bereits zu Haftstrafen verurteilt (Foto: Scanpix)
"Arbeit-macht-frei"-Schild

Gefängnisstrafe für Ausschwitz-Diebstahl

Gegen den mit dem Diebstahl des Auschwitz-Schildes in Verbindung gebrachten Schweden ist am Donnerstag in Stockholm Anklage erhoben worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur TT war der 35-Jährige geständig, nachdem er monatelang jegliche Beteiligung an dem Raub des Schildes mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ geleugnet hatte. Dem Schweden wird die Anstiftung zu Raub und Sachbeschädigung sowie Handel mit denkmalsgeschützten Gegenständen vorgeworfen.

In einer außergerichtlichen Übereinkunft mit der Staatsanwaltschaft wird der Mann eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und acht Monaten in Schweden absitzen. Dem Schweden, der ein ehemaliges Parteimitglied von „Nationalsocialistisk Front“ ist, drohte zunächst eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Gegen zwei polnische Mittäter wurde ebenfalls Anklage erhoben. Ihre Fälle sollen vor Gericht verhandelt werden. Bereits im März waren gegen drei weitere polnische Komplizen Haftstrafen bis zu zweieinhalb Jahren verhängt worden.

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