1952 - die achtjährige Silvia Sommerlath mit ihrem Vater
schweden/deutschland

Kommerz-TV: „Königin sagt nicht die Wahrheit“

Der private schwedische Fernsehsender TV4 hat Königin Silvia vorgeworfen, sie leugne Fakten aus der NS-Vergangenheit ihres Vaters. In einem Dokumentarprogramm des Senders hieβ es, die Königin habe wahrheitswidrig die politische Betätigung ihres Vaters, Walther Sommerlath, während der NS-Zeit bestritten und Sachverhalte beschönigt.

In diesem Zusammenhang wurde erwähnt, dass Sommerlath 1939 eine enteignete jüdische Fabrik übernommen hatte, in der Rüstungsgüter hergestellt wurden. Der schwedische Hof hat eine Stellungnahme zu der Darstellung des Fernsehsenders abgelehnt.

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