So sieht der Erreger aus. Foto: Marianne Lebbad/ Smittskyddsinstitutet
Parasitenbefall im Trinkwasser

Staatsanwalt leitet Voruntersuchung ein

Hinter dem Ausbruch von Parasiten im Trinkwasser der nordschwedischen Stadt Östersund steht möglicherweise ein Umweltvergehen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur TT hat der zuständige Staatsanwalt Ermittlungen eingeleitet. Das Trinkwasser in Östersund ist mit dem Darmparasiten Cryptosporidium belastet und hat mit mehr als 4.500 Fällen zu einer Epidemie von Magenerkrankungen geführt. Die Behörden haben den Erreger im Trinkwasserreservoir des anliegenden Sees Storsjön ausgemacht, jedoch noch nicht herausgefunden, wie er in das Trinkwassersystem gelangen konnte.

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