Manche finden leichter Arbeit als andere. Foto: Scanpix
Arbeitsmarkt

Zuwanderer leiden unter Wirtschaftskrise

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat besonders Menschen in Schweden getroffen, die aus Ländern außerhalb der EU eingewandert sind. Laut einer Studie der Linné-Universität im südschwedischen Växjö hat ihr Beschäftigungsgrad im letzten Jahr von 71 Prozent auf 68 Prozent abgenommen.

Laut Verfasser der Studie liegt dies vor allem daran, dass die meisten dieser Einwanderer aus dem Irak und Somalia gekommen seien, und es diesen Menschen ungleich schwerer falle, auf dem schwedischen Arbeitsmarkt einen Job zu finden.

Zuwanderer aus Europa haben im gleichen Zeitraum den Beschäftigungsgrad von 83 auf 84 Prozent erhöht und schneiden damit sogar besser ab, als in Schweden geborene Arbeitskräfte. Dies liegt daran, dass es sich dabei vor allem aus Arbeitsgründen eingewanderte Polen handelt, so die Studie.

Der Verfasser der Studie warnt davor, dass Arbeitslosigkeit bei gewissen Gruppen quasi vererbt werde, und ganze Bevölkerungsgruppen daher auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelt werden könnten.

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