Wikileaks-Gründer unter Vergewaltigungsverdacht

Interpol fahndet nach Assange

Auf Antrag der schwedischen Ermittlungsbehörden hat Interpol jetzt eine so genannte „Red-Notice“ gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange erlassen. Demnach wird nach dem Australier jetzt weltweit wegen der gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe gefahndet. Assange hatte zuvor gegen den Haftbefehl vor dem Obersten Gerichtshof Berufung eingelegt. Eine Entscheidung des Gerichtshofes dazu ist bis zum Mittwochnachmittag nicht gefallen. In welchem Land sich Assange zurzeit aufhält ist den Behörden nicht bekannt.

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